NEWS
 2013
 2012
 2011
 2010
 2009
 2008
 2007
 2006
 2005
 AGENDA
 CH-ARTS
 REFERENZEN
 LINKS
 KONTAKT

© 2013 ch-arts

 NEWS   13.08.2011

 

MARIANNE FLOTRON
"WORK"

13.08.2011 - 25.09.2011

Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern

T: +41 31 350 00 40
F: +41 31 350 00 41
http://www.kunsthalle-bern.ch

di-fr
sa-so
11h-18h
10h-18h


Marianne Flotron, "Work" (detail)


AUSSTELLUNG

Marianne Flotron "Work"

Eröffnung: 12.08.2011, um 18h, die Künstlerin wird anwesend sein

Kurator: Philippe Pirotte


Die Kunsthalle Bern freut sich die erste institutionelle Einzelausstellung der Schweizer Künstlerin Marianne Flotron anzukündigen. Die Ausstellung wird die letzten Arbeiten der Künstlerin zeigen, sowie die neue Videoinstallation "Work", die von der Kunsthalle produziert wurde.

Aufgrund ihrer Interessen in den Wechselbeziehungen zwischen politischen und wirtschaftlichen Systemen und menschlichem Verhalten, untersucht Marianne Flotron die Spur von Manipulation, die eventuell menschliches Verhalten beeinflussen kann. Authentizität geht verloren wenn Emotionen produziert werden und eingesetzt werden, um die soziale Kompetenz zu verbessern und Zugang zum Sozialmarkt zu finden.

Flotrons Videoarbeiten greifen in einer progressiven und sich anhäufenden Weise die verschiedenen Strategien der Fiktionalisierung des Selbst in unserer post-kapitalistischen Gesellschaft auf. Deswegen thematisiert das neueste Werk der Künstlerin das Thema Arbeit, den Arbeitsplatz und die Beziehung zwischen dem Verhältnis von Arbeit und Freizeit in einer anwachsenden neo-liberalen Gesellschaft.

Für die neueste Videoinstallation "Work", konzentriert sich Flotron auf Studien von Beziehungen die gesponnen wurden, zwischen Individuen einer holländischen Versicherungs-Kompagnie und deren bewusstlosen Formung in die wirtschaftlichen Ziele der Firma. Kapitalistische Angaben und soziale Abhängigkeiten werden ausgeführt durch fortgeschrittene Strategien von vorgeschlagener und durchgeführter Fiktionalisierung des Selbst, erzeugt eine Notwendigkeit von Freude, positivem Denken und Fröhlichkeit als eine ideologische Hegemonie.

Neben dieser anspruchsvollen neuen Arbeit, zeigt die Ausstellung der Kunsthalle Bern die Videoarbeit "Utopia" aus dem Jahr 2006, über spezifische Typen von Dialogen, die in Arbeitsvermittlungsagenturen gehalten werden. Das oben erwähnte Video "Fired", und die gefeierte Channel 3 Videoprojektion Psychodrama aus dem Jahr 2008, wiederholen ein Re-Enactment von Techniken die in Psychotherapien verwendet werden. Dabei müssen die Patienten reale Lebenssituation nachspielen.

------------------------
Geboren in Meiringen (CH) 1970, lebt und arbeitet Marianne Flotron momentan in Amsterdam (Niederlande).

Die Ausstellung der Kunsthalle Bern bezieht ihre Unterstützung von der Mondriaan Foundation, Amsterdam und von Carola und Günther Ertle-Ketterer. Die Kunsthalle dankt Tweaklab und der Reichsakademie Amsterdam für ihre grosszügige Unterstützung.






UP  


    

ANMELDUG
Bitte senden Sie mir den kostenlosen ch-arts-Newsletter

E-Mail-Adresse
(Wir garantieren, dass Ihre Adresse nicht an Dritte weitergegeben wird.)